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28
November
2016

Wolf, ein Roman für Erwachsene.

Eine Schamanengeschichte.
Nicht für Kinder geeignet.



Wolf.

Der Schamane war in ihrer Wohnung.
Er ging durch die einzelnen Zimmer.
Im Kinderzimmer begrüßte ihn die dort übliche Unordnung.
Er ging in ihr Zimmer.
Seltsam, dachte er, ich vermisse sie schon, wenn sie sagt das sie weggeht..
Nun ging er in ihr Zimmer und setzte sich auf ihr Bett.
Vor ihrem Rechner stand eine fast abgebrannte Kerze.
Der Schamane lächelte. Er musste an ihr letztes Gespräch denken.
Feuer und Meditation, dachte er.
Seine Hand wanderte, so als suche sie nach ihrer Wärme, über das Bettlaken.

Er legte ihr sein Gedicht auf das Kopfkissen.

mit meinem herzen
mit meinem blut
kyla
rief ich dich
mein herz aus deiner glut
teil deines nördlichen windes
wasser von deinem wasser
schoss deiner erde
glied deines frühlings
augen aus deinen sternen
kyla
augen aus deiner sonne
kyla
teil meines herzens
teil deines herzens
rufe ich dich


Kyla war zu Hause.
Wie so oft zuvor entzündete sie eine Kerze.
Das Ritual verlangte sich zu reinigen.
Nachdem Kyla die heiligen Worte gesprochen
und sich mit Salzwasser gereinigt hatte, nahm sie das Buch der Hexe.

Es war seltsam still um diese Zeit im Haus. Ich kann nur noch an ihn denken. Sie war voller Sehnsucht. Kyla legte sich auf den Fußboden. Die Buchstaben des uralten Buches verschwammen vor Ihren Augen. Sie dachte an seine Hände.Wollte von ihnen liebkost werden. Dachte an seine Augen, an seinen so sensiblen Mund!
Sie wollte ihn fühlen, seine warme Stimme an ihrem Ohr hören!
Sie würde ihn necken, ihn verführen!
Sie wollte ihn ihren Namen rufen hören, wollte eins sein mit ihm!
Die Sehnsucht machte sie trunken. Das Zimmer fing an sich um sie zu drehen.
Schneller und schneller.
Sie sah den Tunnel, flog hindurch ohne Halt,
"L u m i l l a n" rief sie, dann wusste sie nichts mehr.


"so, heute ist also dein großer tag", sternenfeuer sah den jungen krieger neckend an
"zum schamanen wirst du also heute gemacht werden, sie hätten besser mich ausgewählt!"
"selbst an solch einem tag willst du mich ärgern?
"warte sternenfeuer ich kriege dich!"
weißer rabe rannte hinter der jungen frau her, die haken schlagend wie ein hase vor ihm her durch das hohe steppengras lief.
heftig schlug ihr herz gegen die rippen,
"und du kriegst mich nur wenn ich es will," dachte sie.
bald schon hatten sie sich von den zelten entfernt.
die landschaft wurde immer hügeliger,
nach luft ringend blieb weißer rabe stehen,
gerade eben war sie noch vor ihm her gelaufen, war um den hügel gebogen, und nun?
sie konnte sich doch nicht in luft aufgelöst haben.
"sternenfeuer, das sind kinderspiele!"
"ja wirklich!" sagte ihre stimme hinter ihm,
ihr langes haar bedeckte die brüste,
nackt stand sie da.
" wenn sie dich heute schon zum schamanen machen wollen, so mache ich dich zum mann!"
ein schauer ging durch seinen muskulösen körper, als sie anfing sich an ihm zu reiben.


der graue hatte die große herde gesehen.
das rudel würde die menschen wieder brauchen,
sie hatten schon oft gemeinsam gejagt.
als sie die geräusche hörten, befahl er den anderen mit heiserem bellen, zurück zu bleiben.
sternenfeuer und weißer rabe liebten sich heftig,
es dauerte eine weile, bis die junge frau den grauen schatten auf einem der gegenüber liegenden hügeln entdeckte.
"da ist er wieder," flüsterte sie, "was ?" frage weisser rabe,
"der graue ist wieder da," sie boxte ihn mit ihren kleinen fäusten,
"aua, was soll das denn jetzt schon wieder? soll doch einer aus dir schlau werden!" jegliche lust verließ den jungen krieger als sie weiter machte, "wenn du so kneifst und boxt, wirst du noch als alte jungfer sterben!"
sternenfeuer lachte hell auf.
nun erst sah auch er den großen wolf, der wie versteinert auf dem gegenüberliegendem hügel stand,
"so beeile dich schon, wir müssen ihm folgen!"
als wenn der wolf jedes der worte genau verstanden hätte, drehte er sich um und verschwand hinter dem hügel.



die mamutherde stand fressend und wiederkauend im trockenen buschgras,
nur der leitbulle bewachte mit hoch erhobenem zottelkopf die herde.
schnaufend zog er die warme sommerluft durch seine nüstern
kein windchen regte sich.

mira, lee, rufus und lan liefen an seiner seite,
die anderen wölfe warteten hinter der herde.
alle wussten auf welche kuh es der graue abgesehen hatte.
sie hatte ein etwas helleres fell als die anderen und schien noch recht jung zu sein
ihr rechter hinterlauf lahmte ein wenig.
der bulle wurde unruhig,
es war so ruhig, zu ruhig.
selbst die vögel hatten aufgehört zu singen,
da bemerkte er hinter der herde, sich bewegende halme,
er schnaubte wütend.
wer würde es wagen die herde beim fressen zu stören?
fressen war heilig!
nun hoben alle tiere ihre großen köpfe,
in diesem moment setzte der lärm ein.
männer schrien und klopften mit stöcken auf hohle baumstämme
panik,
die herde brach nach rechts aus,
darauf hatte der graue wolf gewartet.
die hellere mammutkuh blieb leicht zurück.
wie angewurzelt blieb sie stehen, als sie die fünf großen wölfe sah, die sie augenblicklich angriffen,
ihren kopf hin und her schwenkend stellte sie sich.
sie würde diesen biestern schon das fürchten beibringen!
der speer mit der scharfen steinspitze bohrte sich tief in ihre eingeweide,
es tat unglaublich weh!
vor ihr tauchte ein wolf auf,
mit all ihrer kraft und wut rammte sie ihn mit ihrem schädel, nahm mira auf ihre hörner und stieß einen trompetenartigen schrei aus!
die wölfin flog jaulend durch die luft,
der schmerz in ihrer seite wurde unerträglich,
ihre hinteräufe knickten ein.
wie von einem blitz gefällt, fiel sie zur seite.
das rudel umkreiste sie.
warum gab der graue nicht das zeichen ?
zögernd wichen die wölfe den kriegern aus.
"jetzt sind wir an der reihe!" rief nague, der häuptling der krieger,
"töte die verletzte kuh weißer rabe, es ist dein tag
erweise ihr die ehre!"
zögernd trat der junge krieger nach vorne,
er sah wie blut schwallweise aus der großen wunde floss.
immer wieder wollte die mamutkuh aufstehen, jedoch gelang es ihr nicht.
sie bemerkte den menschen mit dem langen speer,
ihr körper glich einem meer der schmerzen,
langsam hob sie ihren kopf.
"sie sieht mich an," dachte der junge krieger,
"solche augen habe ich noch nie gesehen
sie sind so eigenartig schön!"
ein murren ging durch die reihen der krieger.
"nun mach es doch endlich!" war zu hören,
"lasse sie nicht länger leiden!"
aber er konnte nicht.
wie ein großer, grauer schatten, flog der graue wolf der kuh an die kehle,
sein biss brach sie auf,
sie schüttelte blutüberströmt ihren großen, schönen kopf hin und her,
jedoch der wolf ließ nicht los.
hin und her wurdeder wolf geschleudert .
"du stinkendes ding hast meine gefährtin getötet," schrie der wolf
im letzten moment ließ er los.
hart krachte er mit der schulter auf den boden .
weißer rabe ging ohne ein wort zu sagen durch die reihen der wartenden krieger.
"du feigling!" sagte silberner bär und spuckte vor ihm aus,
so als wenn er ihn nicht gesehen, nicht gehöt hatte, ging weißer rabe weiter.
ein krieger wollte sich ihm in den weg stellen,
"lasst ihn gehen!" hörten nun alle den häuptling sagen,
weißer rabe stolperte auf das lager zu.



"wo willst du hin, weißer rabe?"
soeben hatte der junge krieger seine habseligkeiten verstaut und wollte sich auf den weg machen,
mit geballten fäusten in den hüften, versperrte sternenfeuer ihm den weg!
"ich folge meiner inneren stimme" antwortete weißer rabe,
"gut" meinte die junge frau, "dann folge ich ihr auch!
was ist, willst du nicht gehen?"
sternenfeuer lief neben ihm her,
"so bleibe doch sternenfeuer,
ich muss den stamm verlassen,
ich habe es in den sterbenden augen des mammuts gelesen."
"augen hin, augen her!"
"ich glaube du hast fieber,
so einen kindskopf wie dich kann man doch nicht alleine lassen!"
weißer rabe blieb stehen und sah sternenfeuer traurig an,
dann sagte er " auch in meinem herzen ist die liebe für sternenfeuer erblüht,
dennoch muss ich ohne dich gehen!"
"ich kann viel besser als du in die zukunft sehen!" fast schrie sie.
"ich weiß sternenfeuer,
deswegen mußt du auch bei unserem stamm bleiben!" antwortete weißer rabe mit sanfter stimme.
"siehst du es denn nicht auch weißer rabe?"
"dort wo du hingehst wartet etwas schreckliches auf dich,
es kann dich das leben kosten!"
die letzten worte brachte sie nur noch flüsternd hervor,
"ich will dich nicht verlieren!"
tränen strömten über ihr gesicht.
lange zeit sagten beide kein wort, standen nur da und sahen sich an.
dann ging er.
mit weit ausgestreckten händen stand sie da,
er drehte sich nicht mehr zu ihr um.
aus tränen der traurigkeit wurden tränen der wut,
"krieger!"schrie sie hinter ihm her "sind trotziger als kleine kinder,
du aber bist auch noch dumm dazu!"
denken aber tat sie,
"und ich werde dich nicht in dein unglück rennen lassen,
denn das deine wäre auch das meine."
mit hoch erhobenem kopf, ging sie zurück .
ihre großmutter, die eine seherin war, wartete auf sie.



die mamutjäger hatten das große tier gehäutet und zerlegt,
ein ekliger gestank lag in der luft.
sie nahmen sich nur die stücke fleisch mit, die sie auch tragen konnten,
ein festmahl blieb für die wölfe übrig.
als die krieger fort waren, stürzte sich die meute auf das fleisch.
der graue fraß nicht.
er lag, den großen kopf auf sein pfoten gestützt, neben seiner toten gefährtin,
seine schulter schmerzte, aber noch tiefer war der schmerz in seiner seele.
er rückte ein wenig näher an mira heran,
es sah so aus, als wolle er sie ein letztes mal wärmen,
die nacht kam und mondin erschien am himmel.
der graue setzte sich auf und heulte,
es lag solch ein verzweifeltes klagen in seinem wolfsgesang, daß die tiere rings umher irritiert ihre köpfe hoben.
die stille aber zwischen seinen klagelauten, legte sich wie ein leichentuch über die erde,
bedeckte alsbald die steppe und die wölfe,
bedeckte das tote mamut,
und legte sich als milchig- weiße feuchtigkeit über das tal.


Kyla erwachte.
Sie lag auf dem Boden ihres Schlafzimmers.
Die Kerze vor ihrem Rechner war fast abgebrannt.
Langsam nur erfasste sie wo sie war.
"Es ist wie bei t-online", dachte sie,
"immer wenn es so richtig zum weinen schön ist", bricht die Verbindung zusammen.
Ich hasse t-online!"
Jedoch die Realität ihres Traumes hielt sie immer noch in ihrem Bann.
"Sternenfeuer", dachte sie,
"ich hätte mir einen anderen Namen gegeben!"
Nun erst sah sie das Büchlein der Hexe, welches aufgeschlagen
neben ihr lag.
Was stand da geschrieben?
So finde sich das Kleine im Großen und das Große im Kleinen,
und Vergangenes mische sich im Gegenwärtigem.
"Wie die Hexe dies wohl gemeint haben mochte?" dachte Kyla.
Sie stand auf und machte das Licht an.
Neugierig geworden blätterte sie weiter in dem Büchlein.
"Was für eine kleine, altmodische Schrift; wie gut erhalten dieses Büchlein war.
"Zauber", las sie.
Da gab es Zauber für und gegen alles mögliche.
"Trinkzauber, wenn Schuldgefühle oder Reue dich plagen".
Sie musste wieder an das Wochenende denken, welches für sie alles andere als schön gewesen war.
Aufmerksam fing sie an zu lesen.


bilde den magischen kreis aus reiner energie liebe schwester
setze dich mit dem gesicht in richtung norden
entzünde eine weiße und eine schwarze kerze
nehme einen becher mit klarem wasser und eine pflanze deren wurzeln mit erde bedeckt sind
stelle alles vor dich hin
versuche jetzt an die negativen dinge, die du über dich empfindest, zu denken
versuche mit dir selbst darüber zu sprechen
wenn es dir nicht gelingen sollte, denke daran ich bin bei dir
sprich mit mir, deiner schwester
gestehe dir deine schuld ein, aber auch warum du so gehandelt hast
lasse deine gefühle zu
egal ob es traurigkeit ist oder ein anderes gefühl
verwandle diese gefühle in energie
lasse nun diese energie in deinen becher mit wasser fließen
konzentriere dich auf dein tun
nun hauche auf das wasser
beschwöre die kraft
stelle dir vor, ich wäre bei dir, in diesem zimmer hier
siehst du mich vor dir stehen, mit meinen langen, schwarzen haaren?
schau mich an
beobachte wie ich etwas älter werde
beobachte wie mein antlitz mütterliche züge erhält
reiche mir nun deine hände, meine tochter,
höre auf meine worte
in dir tochter, ist die mutter aller dinge, ebenso wie in mir
ihre liebe ergießt sich über die erde
sie trinkt uns in vollkommener liebe
darum sei rein, sei heil, sei gewandelt
gieße jetzt das wasser auf die pflanze
es kann geschehen das sie daran sterben wird
fühle wie dein schuldgefühl aus dir herausgezogen wird
fühle es meine tochter
fülle nun den becher mit rotwein oder milch
beschwöre noch mehr kraft herbei
denke dabei an dich, so wie du gerne sein möchtest
frei von schuld, frei von kummer und sorgen
lade nun den becher mit stärke und kraft
reiche mir deine hände
höre auf meine worte
dies ist der becher der urmutter
dies ist ihr becher
dies ist dein und mein becher
trinke nun den wein des lebens meine tochter
fühle dich nun von stärke erfüllt
fühle wie du dich wandelst
erde dich nun
gebe alle überflüssige energie wie ein baum an die erde unter dir ab
öffne den magischen kreis



Kylas Herz klopfte heftig.
"Erde dich!" hörte sie eine laute Stimme sagen.
Und sie tat wie ihr geheißen.
Langsam wurde sie ruhiger.
Nun erst bemerkte sie, wie müde sie war.


die höhle ging tief in den berg hinein.
weißer rabe wusste, dass manchmal bären hier ihren winterschlaf hielten.
dennoch verspürte er keine angst.
der geist seiner väter hatte ihn hierher geführt,
die allmächtige kraft würde ihn schützen!
weißer rabe strich über das amulett, welches er als kind von seinem urgroßvater bekommen hatte,
"hüte dich es im bösen zu benützen!"
wieder hörte er die worte des alten mannes,
es wurde dunkel.
weißer rabe entzündete ein feuer vor dem eingang der höhle,
das feuer würde ihn in der nacht vor den wilden kreaturen schützen.
er setzte sich nieder, entnahm seinem lederbeutel trockenfleisch und met.
"ach sternenfeuer", dachte er und plötzlich erfasste ihn eine große sehnsucht
"sie wird mit ihrer gabe den stamm behüten und schützen!"
er fühlte es, eines tages würden sie sich wieder sehen.
lange zeit sah er den flammen zu,
als die zeit gekommen war, nahm er die kleinen getrockneten pilze aus seinem beutel
auf einem großen, glatten stein, zerstampfte er sie zu einem grauen pulver
dazu sprach der die heiligen worte,
"grosser weltengeist, schöpfer und vater aller dinge,
der du uns den weg zeigst,
aus erde gemachter mutterleib, sonne und sternenlicht,
oh du göttliche, gebe uns die kraft die dinge zu tun
mondin !
ich, weißer rabe aus dem stamme der mamutjäger,
die, die das feuer gefunden haben,
bete zu euch
nehmt mich an!"
er vermischte das pulver mit dem met,
nun überkam ihn doch große angst.
das berauschende gift in
seiner hand zitterte,
mit beiden händen hielt er den becher,
dann führte er ihn zu seine lippen und trank.
langsam wurde er ruhiger und die flammen immer größer.
"innen wird außen und ich werde eins sein!"
langsam senkte sich seine gestalt zur seite,
so lag weißer rabe am eingang der höhle.
lange danach, wenn das schützende feuer schon aus gegangen wäre,
würde er immer noch dort liegen.
sein geistwesen aber würde die welt seiner väte betreten,
die welt der mythen und legenden,
die welt der schatten und götter,

die reise begann.
ein schatten folgte ihm,
"wie seltsam", dachte weißer rab ". ein großer wolf trat aus dem schatten!



"rufus", bellte der graue,
"du wirst für einige tage der rudelführer sein!"
unterwürfig sah rufus zu boden.
"verlasse uns nicht", antwortete er
"du kannst sie nicht wieder lebendig machen,
es ist mondins wille der geschehen ist!"
ein knurren kam aus der kehle des großen grauen,
erschrocken trat rufus einen wenig zurück.
"tue was ich dir sage rufus!"
"ich bin bald wieder zurück."
der graue sah die trauer in den augen seines gefährten.
diesmal ging rufus nicht zurück.
der graue aber stieß nun seine nase gegen rufu`s maul ,
"es ist nicht wie du denkst rufus!"
sein bellen hörte sich heiser an,
bald schon verschwand der graue im nebel, der sich nur langsam auflöste.
"gegen osten", dachte er "der morgensonne entgegen!"
es tat gut zu laufen, es tat so gut!
immer schneller lief er und vergaß für eine weile seinen schmerz .



" du darfst ihn jetzt nicht stören!"
sagte kilara, die alte seherin des stammes eindringlich zu ihrer enkelin.
"in dir ist genau so viel trotz und wut wie in deinem grossvater."
"aber ich mache mir doch sorgen um den weißen raben, großmutter!"
"so sehr hast du ihn in dein herz geschossen?"
"dein platz ist hier sternenfeuer,
ich bin schon alt,
vertraue auf die grosse göttin ,
sie hat deinem jungen freund einen begleiter mit auf seinen schweren weg gegeben
sorge dich also nicht."
"ach großmutter!"
sternenfeuer drückte der alten frau einen kuss auf die stirn.
"geh spazieren meine tochter,"
der wind bringt dir andere gedanken."
aber draußen war kein wind,
sternenfeuer ging zum fluss hinunter,
dort kannte sie einen platz, der nur ihr gehörte.
sie setzte sich und ließ ihre füße im wasser baumeln.
langsam kamen die sterne hervor und bedeckten den himmel.

"göttin, so gebe mir doch ein zeichen," dachte sie.
als der nebel kam, ging sie wieder zurück.
jedoch traurigkeit war in ihrem herzen.
in dieser nacht wälzte sternenfeuer sich unruhig hin und her,
am morgen dachte sie, wie sie es von ihrer großmutter gelernt hatte,
über ihre träume nach .
wieder ging sie zum fluss um sich zu waschen,
es war ein seltsamer traum!



Sie war in einem Raum, einen Raum wie sie noch nie einen gesehen hatte.
Da gab es eine eigenartige Schlafstätte.
Mitten drin hatte sie gelegen.
Weiße Federn waren in den Decken eingenäht.
Viele Vierecke standen in dem Raum.
Und eine Feuerstelle vor einem Glitzerding welches ihr Angst machte.
Nein, eine Feuerstelle war das nicht.
Denn das Feuer war nur so groß wie ihr Daumen.
Und eigenartige Kleidung hatte sie getragen.
"Bin ich jetzt tot?" hatte sie gedacht .



sternenfeuer folgte ihren gedanken,
sie sah den wolf nicht, der sie schon eine weile beobachtete.
das kalte wasser des flusses wusch auch ihren traum von ihr.
nun erst sah sie den wolf.
reglos stand das tier da und schaute zu ihr hinunter,
"nun grauer", sprach sie ihn an,
"schon wieder eine herde?"
"wir haben genug fleisch,
suche dir einen anderen stamm!"
immer noch aufmerksam, beobachte sie der wolf .
"was ist denn los mit dir, dass ich für dich so interessant bin?"
der wolf stieß ein eigenartiges geräusch aus.
dann lief er drei schritte nach vorne und wieder zurück.
dabei beobachtete er sie genau,
wieder und wieder tat er das gleiche,
sternenfeuer wurde neugierig.
"du bist mir ein eigenartiges tier", sagte sie,
"soll ich dir folgen?"
voller anspannung sah der wolf sie an.
hastig zog sie sich die kleidung über,
der wolf lief ein stück vor
und dann wartete er,
"nicht so schnell grauer!" keuchte sie.
bald schon hatten sie sich weit vom lager entfernt,
sie liefen jetzt durch einen kleinen wald.
apprupt blieb der graue stehen.
"dort?" fragte sternenfeuer erwartungsvoll und zeigte auf ein gut verstecktes erdloch.
der wolf verschwand im eingang,
"wenn du glaubst, dass ich da hinter dir her krieche?" dachte sternenfeuer.
"was war das?"
sie hörte ein jaulen und junken.
der wolf kam aus der höhle und hatte etwas weißes im maul,
er legte ein weißes fellbündelchen vor ihre füße,
als sie sich zu schnell bückte, entrann ein tiefes knurren seiner brust,
"ist doch gut grauer!" sagte sie beruhigend,
aber das herz schlug ihr bis zum hals.
"sieh her, meine hände,
darf ich, darf ich es anfassen?"
der wolf beobachtete sie genau.
"ein weißes wolfsbaby!" dachte sie erstaunt,
vorsichtig und gut sichtbar für den wolf nahm sie es in die hände und streichelte es.
wieder verschwand der graue in der höhle,
diesmal legte er ihr ein graues wolfskind vor die füße.
"sind das jetzt alle?" fragte sternenfeuer den wolf .
jetzt mußte sie an die berichte der krieger denken,
einer der wölfe war umgekommen!
"wo ist den die mutter der kleinen ?"fragte sie den wolf.
dieser sah ihr in die augen,
ein schaudern zog ihren rücken hoch,
"ist sie, ist sie tot?"
irgendwie wusste sie die antwort und der wolf wusste, dass sie es wusste.
ohne einen laut von sich zu geben, lief er davon.
"wo willst du hin?" rief sternenfeuer hinter ihm her,
aber von dem großen grauen wolf war nichts mehr zu sehen.
"ich werde auf deine kinder achten wolf!" rief sie hinter ihm her.
sie wickelte die wolfskinder in ihren wollrock,
dann machte sie sich auf den weg zurück ins lager .



der wolf lief, so schnell er konnte.
"gefahr, gefahr" , flüsterte es von allen seiten .
aber wo lauerte die gefahr?
er rannte auf die berge zu,
er mochte diese gegend nicht,
"gefahr, gefahr"



der tiger beobachtete den zur seite gefallenen körper des kriegers.
er roch das verkohlte feuer.
der geruch hielt ihn zurück.
"feuer stinkt, angst!" dachte er.
"hunger, fressen!"
immer näher kam er dem mann.
"blut trinken, warmes blut, solches blut wie dort!"
er wurde immer gieriger!
"heiße eingeweide aufreißen, zerfetzen!"
nicht mehr lange würde ihn der geruch zurückhalten können.
der säbelzahntiger hatte einen weiten weg hinter sich,
er kam aus dem hohen norden.
dort wurde es immer kälter.
ein großes tiersterben hatte dort wo er her kam begonnen.
tag für tag gab es immer weniger beute, nur noch leichen,
seit tagen ernährte er sich von ratten.
"hunger, töten" ,dachte er.
geduckt schlich er sich an,
plötzlich hörte der tiger über sich auf dem berg ein knurren
"lass es gestreifter!"sagte der wolf,
"dieser da gehört zu meinem rudel!"
der tiger sah nach oben,
"willst du dich mit mir messen, wölflein?" fauchte er,
dabei sah er aus, als wenn er grinsen würde.
"willst du für einen zweibein sterben?"
fauchen und knurren drang in den traum des schamanen,
unruhig wälzte er sich hin und her.
"ich traue keinem stinkenden coyotenwolf,
willst ihn gar selber ausweiden,
willst selber sein herzblut lecken?"
"bleib stehen du gestreiftes ungetüm!"
"wirst mich nicht hindern wölflein!"
der graue wolf griff den tiger an und sprang ihm auf den rücken,
verdutzt drehte sich der tiger zur seite und schlug mit seiner pranke in die luft.
"schnell wölflein, sehr schnell!" fauchte er "nehme abschied, ich bin dein tod!"
ein wilder kampf entbrannte.
immer wieder versuchte der graue an die kehle des tigers zu springen,
jedoch der tiger hatte damit gerechnet.
blitzschnell stieß er vor, und einer seiner langen zähne bohrte sich durch die verletzte schulter des wolfes,
blind vor wut biss der wolf um sich
die riesige pranke des tigers traf ihn und warf ihn gegen die felswand.
es wurde dunkel um ihn.

der tiger wollte sich mit einem riesigen satz auf weißen raben werfen,
im letzten moment sah er den hoch stehenden speer.
das gewaltige tier durchborte sich selbst.
sein schrei ließ die felswand erzittern!
und noch jemand lag zitternd unter der gewaltigen last der riesigen bestie, die ihn zu erdrücken versuchte.
mühsam befreite sich weißer rabe.
immer wieder untersuchte er seinen körper,
es war ihm nichts geschehen.
es ging alles so schnell,
immer noch in trance griff er nach seinem speer,

er sah wenige meter entfernt den zerschmetterten körper des wolfes liegen.
weißer rabe untersuchte den grauen.
"leben für leben" sagte er zu dem toten wolf ,"du hast für das meine mit dem deinigen bezahlt!"
immer wieder streichelte er über den großen kopf des toten wolfs,
tränen rannen über sein gesich, als er die ins leere blickenden augen schloss.
er stand auf und richtete arme und hände ausgebreitet gegen den himmel,
"von nun an will ich seinen namen tragen!" sagte er mit lauter stimme und die berge antworteten ihm !
"ich bin grauer wolf aus dem stamme der mamutjäger!"
"geister der erde,
geister des himmels,
geister des feuers und der luft,
nehmet die seele meines bruders gnädig an,
ich grauer wolf, ich der schamane, habe gesprochen!"


der neue schamane trug den toten wolf,
es dauerte lange bis das er mit seiner last oben auf dem berg stand.
sachte legte er den wolf ab, und fing an ein gestell aus holz zu bauen.
nachdem er es errichtet hatte, sammelte er reisig und zweige und legte sie unter das totenbett des wolfes.
dann nahm er den wolf und legte ihn, mit dem kopf in richtung osten, auf seine letzte ruhestätte.
er machte die heiligen zeichen und fühlte, wie ein großer friede ihn überkam.
er entzündete das feuer.
"ich werde für dich tanzen grauer!" schrie er in das prasseln des feuers.
singend, schreiend und tanzend entledigte er sich seiner trauer,
und es war ihm, als würde etwas in ihn eintreten,
und es war ihm so, als würde sich die verborgene türe hinter seinem herzen öffnen,
der wolf war nun bei seinen ahnen und ein unendliches glücksgefühl durchstömte ihn.
"ich bin der graue wolf !"schrie er in den wind,
"ich bin der schamane und der bruder des wolfes!"
er tanzte bis zum abend.
am nächsten morgen erwachte er zitternd neben dem aschehaufen.
er kletterte nach unten.
es dauerte bis zum nachmittag, bis das er dem tiger das fell abgezogen hatte,
danach bedankte er sich bei ihm und bedeckte den kadaver mit steinen.
nachdem er gebetet hatte, schnürte er sich das fell auf den rücken und machte sich an den abstieg.
aber das fell war sehr schwer und er ohne kraft, so das er viele pausen einlegen musste.
unterwegs dachte er an die vision, die er gehabt hatte.
und plötzlich wusste er, dass es richtig war!
er würde seinem volk die botschaft überbringen!



der tag war noch jung, als sternenfeuer erwachte.
ruckartig setzte sie sich auf,
zwei kleine fellbällchen purzelten von ihr herunter,
sie gähnten und japsten.
"dann will ich mich einmal um euer frühstück kümmern," sagte sie zu den welpen.
sternenfeuer ging zur pferdekoppel um die milch für die jungen zu holen,
da sah sie einen alten mann mit einer großen last auf dem rücken auf das lager zugestolpert kommen.
er kam ihr seltsam bekannt vor.
"weißer rabe ?" schrie sie und ließ die milch fallen.



"habt ihr schon gehört?" weißer rabe ist wieder da,
er soll einen säbelzahntieger getötet haben!"
die kunde von seiner rückkehr verbreitete sich schnell im lager,
viele neugierige gingen im laufe des tages an seinem zelt vorbei, und richtig, auf pflöcken ausgebreitet, trocknete da ein riesiges gestreiftes fell in der sonne.
staunend betrachteten die menschen das fell.
der schamane aber schlief.



als der abend kam, versammelten sich männer, frauen und kinder auf der wiese vor der zeltstadt.
ein großes feuer wurde entzündet.
der häupling der mamutjäger stand auf und begrüßte den stamm.
nachdem er das laut und ausgiebig getan hatte,
und einige ihm mit ihrem lachen gedankt hatten, sagte er:
"mamutjäger,
ihr wist das weißer rabe auszog um schamane zu werden,
heute in der frühe ist er zurückgekehrt und hat euch eine wichtige botschaft mitgebracht!
weißer rabe hat mich um dieses stammestreffen gebeten,
also, weißer rabe, erhebe dich und sprich!"
grauer wolf stand auf und ein raunen ging durch die menge.
älter geworden, schien er.
auch sein gang hatte sich verändert.
mit stolz erhobenem kopf trat grauer wolf neben den häuptling der mamutjäger,
"danke vater!" sagte er und seine stimme klang ruhig und tief.
nun sah er jeden der vor ihm sitzenden an, und manch einer senkte seinen blick zu boden.
"danke auch euch!" er breitete seine arme aus und fing an zu erzählen.
mit leuchtenden augen saß sternenfeuer vor seinen füßen.
"die mächte der geisterwelt gaben mir ein schutztier an meine seite!
ein grauer wolf rettete mein leben, in dem er das seine opferte,
er rettete mein leben, so wie er unser aller leben rettete!
ihm zu ehren legte ich meinen geburtsnamen ab,
von nun an nenne mich jeder bei seinem namen!
ich bin der graue wolf!"
seine stimme klang wie geschliffener kristall
einigen zog sich eine gänsehaut den rücken hoch.
"ich sah in eine zukunft, die voller tot und kälte war,
ich sah eismassen und schnee,
ich sah ewigen winter,
und ich sah uns,
die vom stamme der mamutjäger,
sah wie einige von uns im eisigen wind starben,
aber sah auch die von den göttern für uns bestimmte aufgabe!"
da ging ein raunen durch die menge.
"unserere aufgabe wird es sein,
diesen ort des friedens, der guten beute und der fetten weiden, zu verlassen,
und wir müssen bald aufbrechen,
wir werden unser feuer an andere stämme weitergeben,
wir werden nach süden ziehen,
denn hier wartet nur hunger, elend und tod!"
nun stand schwarzer adler auf, und bat sprechen zu dürfen.
er sagte:
"wir hörten die worte eines klageweibes,
wir hörten die worte eines feiglings,
wer will schon solche worte hören?"
die menge wurde unruhig.
"ja!" war zu hören "schwarzer adler hat recht!"
"er konnte das mamut nicht töten!"
mühsam stand nun die alte seherin des stammes auf,
die menschen starrten gebannt auf die alte frau.
"so hört meine stimme ihr vom volk der mamutjäger!" sagte sie mit starker stimme,
eine stimme, die man ihrem ausgemergelten körper nicht zugetraut hätte,
"schwarzer adler ist ein junger, wütender krieger
und warum?" gekonnt legte sie eine pause ein.
es knisterte vor spannung.
"weil er eifersüchtig ist,
grauer wolf brachte ein fell mit,
und ihr alle habt es gesehen
und ihr habt auch das blut gesehen,
wer redet hier von einem feigling?"
wieder legte sie eine kleine pause ein.
"so viele jahre bin ich schon eure seherin,
ich hörte und sah die zeichen lange schon vor grauem wolf,
die herden wurden immer kleiner,
die sommer kürzer und kälter!"
sie hob ihre stimme.
"ich sah tot unter uns wandeln und wusste nicht was es zu bedeuten hatte!"
die menschen wirkten betroffen.
"es wird ein winter kommen, wie wir noch keinen erlebt haben,
es wird kein fleisch mehr geben, denn ein großes sterben wird beginnen!"
mühsam ging sie auf den grauen wolf zu.
"ich sah einen wolf gehen und ich sah einen wolf kommen!"
"hört auf den neuen schamanen!
grauer wolf ist zwei seelen,
grauer wolf soll unser volk führen!"
sie ließ sich auf den knien nieder, jedoch grauer wolf hielt sie auf ,
die alte seherin sah ihn zwinkernd an, dann flüsterte sie,
"nun, war ich gut?"
"hört nicht auf die alte!" rief schwarzer adler.
"dies hier ist ein guter platz!"
"es war ein guter platz" antwortete grauer wolf mit ruhiger und klarer stimme.
"bleibt ihr, so wird er der tod für euch sein!"
nun trat der häuptling auf grauer wolf zu,
er legte ihm seine hände auf die schultern und sah ihm in die augen.
grauer wolf begenete seinem blick,
lange sahen sie sich so an,
der häuptling löste sich von grauem wolf und senkte seine arme,

"führe uns schamane!" sagte er.

"wer will, mag bleiben!"
"wir werden morgen unsere zelte abbrechen!"
und so, als wenn die geister auch noch etwas dazu zu sagen gehabt hätten, setzte plötzlich ein wind ein,
ein wind der im laufe der nacht immer kälter wurde,
ein wind, der die menschen in ihren zelten näher zusammenrücken ließ,
er rüttelte und schüttelte an ästen und zweigen,
er heulte um die zelte, so als wolle er den sternen sein leid klagen,
und mit sich trug er die ersten weißen flocken.



"ist in deinem zelt noch etwas platz für uns, schamane?"
"für uns?"antwortete grauer wolf
sternenfeuer schien etwas in ihren rock gewickelt zu haben,
grauer wolf hob sein schlaffell an,
"ich habe schon auf dich gewartet sternenfeuer" auffordernd sah er sie an,
"ich werde aus ihr nicht schlau!"dachte er,
"sie lacht schon wieder so, als würde sie etwas im schilde führen?"
"hier, euer papi!" sagte sie grinsend, und legte die wolfsjungen neben den körper des schamanen!


Lumillan schloss das Pentagramm des Südens.
Er setzte sich zu der auf dem Bett schlafenden Kyla.
Sanft strich er ihr über´s Haar.
"Träume weiter Sternenfeuer, oder wie du damals auch geheißen haben magst."
"In so vielen Leben trafen wir uns schon.
Träume und erkenne.
Erlerne Wissen weil du es fühlst."

Als er auf die Strasse trat, schneite es.
"Der Wolf ist nicht tot!" dachte er.
"Denn nichts Lebendige auf dieser Welt stirbt wirklich."
Als der Wind kam, breitete er seine Arme aus und ließ sich treiben.
"Nachhause" sang es in ihm und der Wind trug ihn in das Nichts zwischen seine Gedanken.

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 07:13
28
November
2016

Gedicht und Liedtext

das letzte lied spiele nun ich
habe deine gedanken gefühlt
die musik ist aus, alles bleibt stumm
so ruhig und doch so aufgewühlt
und ich komme vor tiefe fast um
die stille danach, oh wie wunderschön
im geist nehme ich deine hand
ich zeige dir alles, mag noch nicht gehn
so als habe ich dich ewig gekannt
ich weiß nicht was ist
doch ich weiss was ich will
das kein leid dir geschehen mehr mag
mein gefühl gehört mir, und wehe dem auch nur
der daran zu rütteln sich wagt
und so denke ich an dich, so wie du auch an mich
und in einem anderen land
in dem die zeit anders schlägt und der mond anders geht
haben wir uns schon lange erkannt


Das ist ein Liebeslied, welches ich geschrieben und komponiert habe.


gras im rücken-
regen im gesicht-
leicht und weich tobt dir die brandung durch den bauch
die augen geschlossen-
nur noch gefühl-
und im kopf eine weiße wolke voller rauch
ja so ist das mit der liebe-
und keiner der da warnt dich-
und so tut es jedes mal aufs neue weh
ja so ist das mit der liebe-
und keiner der da wart dich-
bis du dir denkst ich gehe ja ich geh
ja so ist das mit der liebe-
und dein herz dir lichterloh brennt-
dass du denkst du bist so falsch in dieser welt
aber dann streckst du aus die hände-
und tanzt für dich alleine-
weil letztendlich nur die eigne liebe zählt
ja weil sie zählt
die liebe sie zählt
ja weil sie zählt

die liebe

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 07:10
28
November
2016

Ein bischen Leben. Eine Kurzgeschichte.

Ein bisschen Leben
Eine etwas ältere Kurzgeschichte von mir!


Hallo, meine Freunde nennen mich Eddy. Aber davon habe ich nicht so viele, Freunde meine ich.
Eigentlich heiße ich Edgar Bollmann. Ich bin ein Versager. Dabei bin ich gut, sogar richtig gut! Nur, kein Mensch bemerkt das.
Was habe ich nicht schon alles versucht. Ich schrieb Monate an einem Buch. Ein Märchen für Kinder und Erwachsene. Dann las ich das von Michael Ende, und war am Ende. Mein Manuskript landete im Papierkorb.
Ich bot die tollsten Meditationskurse an und kein Mensch kam. Ich machte super Synthimusik und keiner hörte sie, außer mir natürlich. Ich war ein guter Maler, aber keiner kaufte jemals eines meiner Werke. Ich schrieb die tollste Geschichte, die ich jemals geschrieben hatte. Zu spät stellte ich fest, ich hatte das Kleingedruckte beim Wettbewerb nicht gelesen. 30 Zeilen pro Blatt, 60 Anschläge pro Zeile. Sie war mir einfach zu lang geraten. Und auseinander gepflückt und zusammengedrückt, nein danke. Aber bitte, so geht es mir immer. Was, mein Liebesleben? Besser ist es nicht darüber zu reden. Dabei bin ich gut, richtig gut! Wenigstens hängt dieser Spruch über meinem Bett. Manchmal schreibe ich mir selber Briefe. Manchmal trinke ich zu viel. Nein ich hänge nicht an der Flasche. Wenn es mir dreckig geht, gehe ich früh ins Bett. Kann passieren ich, stehe morgens erst gar nicht auf. Momentan allerdings bin ich wach, sogar hellwach! So wach wie schon lange nicht mehr. Ich will nicht mehr, will nicht mehr einschlafen. Denn wenn ich einschlafe?


Und so fing alles an!
Ich hatte wieder mal meine Depriphase. Alles, aber auch alles ging schief. Die Ausstellung war ein Flop. Bald würde ich mir einen Job als Hausmeister suchen müssen. Ich hatte es mehr als satt. An solchen Tagen half mir nur noch, mich früh ins Bett zu legen. So kam es, und wen wundert es, das ich mitten in der Nacht aufwachte. Ich hörte ein Geräusch neben meinem Bett und dachte sogleich an Einbrecher. Vorsichtig öffnete ich meine Augen. Er wird endlich wach der Herr", hörte ich jemanden mit hoher Fistelstimme flüstern. Ich griff zu meiner Nachttischlampe. Nicht doch der Herr!" etwas, das sich anfühlte wie ein nasses Spinnweben legte sich auf meine Hand. Und dann sah ich den Zwerg im Mondlicht. Ein altes hässliches Männlein hatte sich über mein Bett gebeugt. Was machen Sie in meiner Wohnung?" Ich wollte mich aufrichten, es ging nicht. Der Zwerg hatte das hässlichste Grinsen, welches mir je untergekommen war." Sie träumen Herr Bollmann, so hören Sie sich doch mein Angebot an der Herr!" Langsam wurde ich sauer. Raus aus meiner Wohnung!" Schrie ich den Giftzwerg an. Das schien ihn allerdings überhaupt nicht zu kümmern. So beruhigen Sie sich doch der Herr. Ich bin ihr Mäzen, ihr Gönner. Von mir können sie alles bekommen, alles. Nur für ein bisschen Liebe, für ein bisschen Glück, für ein bisschen Leben. Ich mache ihnen ein Sonderangebot. Genießen sie eine Woche kostenlos!" Hilfe!" rief ich. Immer noch konnte ich mich nicht bewegen. Ich war wütend, unheimlich wütend und dann, dann wachte ich auf.


Für ein bisschen Liebe, für ein bisschen Glück, für ein bisschen Leben, sagte eine Zwergenstimme in meinem Kopf. Die Wohnung war so leer wie immer. Alles nur ein lächerlicher Albtraum? Ich zog mir ne Flasche Bier rein und dann noch eine. Ich war mit einem Mal total müde. Der Schlaf kam schnell, aber Bier treibt bekanntlich. Meine Wasserlatte war beträchtlich. Wie von alleine wanderten meine Hände in die entsprechende Richtung. Da erst bemerkte ich das Ich nicht mehr alleine in meinem Bett lag. Das konnte, durfte doch nicht wahr sein. Sicher träumte ich wieder. Las mich das für dich tun" sagte die schönste weibliche Versuchung, die ich je gesehen hatte. Blond und völlig nackt lag sie neben mir. Sanft streichelte eine Hand mein bestes Stück. Ich ergab mich meinem Traum. Natürlich blieb es nicht beim Streicheln. Hinterher fragte ich sie wie sie hieße. Ein Kubus hat keine Namen!" Antwortete sie. Was in Teufels Namen ist ein Kubus, fragte ich mich?
Als ich erwachte, war ich alleine. Dieser Traum war der absolute Wahnsinn. In Gedanken strich ich mit der Hand über die Stelle in meinem Bett, wo sie gelegen hatte. Die Stelle war warm. Fange ich jetzt komplett an zu spinnen, dachte ich! Beim Aufstehen war mir leicht schwindelig. Und dann musste ich wieder an den Zwerg denken.
In der kommenden Nacht war Sie wieder da. Ich taufte sie Susi.
Reichlich verwirrt wachte ich am Morgen auf. Ich hatte noch nie einen sexuellen Traum zweimal hintereinander gehabt. Sollte sie mir noch einmal erscheinen, würde ich sie einiges fragen müssen. Der Tag ging mir nicht schnell genug vorüber.


Susi war wieder da, wollte sogleich zärtlich werden.
Ich war hart zu mir selbst und stieß sie weg. Wer bist du Susi?" Fragte ich sie. Das geht doch alles nicht mit rechten Dingen zu. Wo kommst du her, wer hat dich geschickt?" Susi fing an zu weinen. Es brach mir fast das Herz. Aber das weißt du doch" antwortete sie unter Tränen. Magst du mich denn nicht mehr? Soll er dir eine Andere schicken? Bitte, bitte las mich bei dir bleiben. Sie drückte sich an mich. Ihr Duft war so betörend. Ich wurde schwach, vergaß in ihren Armen mein ganzes armseliges Leben.


Ich träumte jede Nacht von Susi. Ja ich verliebte mich in meine Traumfrau. Immer öfter nahm ich Schlaftabletten, nur um schnell bei ihr sein zu können. In meinen immer kürzer werdenden Wachphasen bemerkte ich kaum, dass es mir körperlich immer schlechter ging. Ich fühlte mich krank, irgendwie ausgelaugt. Ich wurde dünner und dünner. Die wenigen Haare, die ich hatte, begannen sich büschelweise von mir zu verabschieden.
In meinen Nächten sah ich ganz anders aus. Jung, dynamisch und vor Kraft nur so strotzend. Susi erzählte mir, ich könne alles haben, was ich nur wolle. Auto, Geld, Haus, Macht, Erfolg, ich zahle ja dafür.
Und dann traf ich in einem meiner Träume den Zwerg wieder. Ich hätte ihn fast nicht wieder erkannt. Er sah aus als wäre er in einen Jungbrunnen gefallen. Ich erkannte ihn an seiner hohen Fistelstimme und seiner hässlichen Lache.
Es war auf einer Nobelfete. Typen, die ähnlich aussahen wie er, umlagerten ihn grinsend und johlend. Eine miese Gesellschaft war das. Susi versuchte mich weg zuziehen. Jetzt erst sah ich das vor diesen eigenartig, -koboldgesichtigen Zwergen, eine Frau auf dem Boden lag. Sie wand sich hin und her, schien Schmerzen zu haben. Helft mir!" Rief sie, so helft mir doch. Die da fressen mich bei lebendigem Leibe!" Ich ging noch näher rann, sah wilde Lust auf den Gesichtern dieser Kreaturen. Es war als würden sie etwas Unsichtbares einsaugen. Einer von ihnen schmatzte sogar. Die Frau lag plötzlich still da. Mit gebrochenem Blick starrte sie ins Leere. Susi zog mich beiseite. Ich war total geschockt. So geschockt das Ich nicht fähig war zu helfen. Ich hatte es einfach geschehen lassen. Wobei ich nicht einmal wusste was soeben geschehen war. Nur mein Gefühl sagte mir, da ist etwas Schreckliches passiert. Und dann vielen mir die Worte des Zwerges wieder ein. Für ein bisschen Liebe, für ein bisschen Glück, für ein bisschen Leben!
Ich wollte nicht mehr, wollte sofort aufwachen. Aber es ging nicht. Wir verließen das Fest. Im Sportwagen klammerte Susi sich an mich. Verlas mich nicht, bitte, bitte Eddy, verlas mich nicht!" Ich aber musste mir erst einmal darüber klar werden, was geschehen war. Ich wollte alleine sein, wollte nachdenken Eddy!" Schrie Susi laut auf. Ich sah zu ihr rüber, sah nur noch, wie sie sich in Luft auflöste,
Langsam kroch die Angst mit Würgefingern in mir hoch.
Ich erwachte.
Mir ging es schlecht. Speiübel war mir. Mir war so schwindelig das Ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. In meinem Kopf fuhr jemand Karussell. Auf allen Vieren kroch ich ins Badezimmer. Vorsichtig zog ich mich am Waschbecken hoch. Ich schaffte es kaum über den Beckenrand zu gucken. Dann sah ich in den Spiegel. Die Visage des uralten Zwerges grinste mir entgegen. Halt, hören sie nicht auf zu lesen. Ich möchte Ihnen gerne ein Angebot machen. Es kostet nicht viel. Nur ein bisschen Liebe, ein bisschen Glück, ein bisschen LEBEN.

Alle Rechte
Jürgen Wagner

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 07:08
28
November
2016

Gedichte

eishauch
so fliege ich fort, eishauch über der stadt

in andersland brennt der himmel
sie nennes es reinigen, wenn sie sich töten
es ist immer noch dunkel
eishauch in mir


ich stehe am offenen fenster

ich stehe am offenen fenster
stille, ein kalter hauch auf der strasse
der himmel, sternenklar
dann leoniden
feuerregen der am firmament verpufft
zurück
in´s warme zimmer
zurück
zur musik die geschrieben werden möchte
jedoch ich werde die himmelsbilder nicht los
ablenkung
musik machen
lesen
computer
dann finde ich deine nachricht
ein unlängst verloren geglaubter traum erwacht



die zeit vergeht im stundenglas
man kann sie nicht aufhalten
schon hier schon da ein graues haar
und auch die ersten falten
und auch die kinder werden groß
wo ist die zeit von damals bloß
man kann die zeit nicht halten
im sturme eilt das leben hin
und das obschon ich innen drin
so jund und voller flausen bin
man kann die zeit nicht halten
gar macher fragt nach einem sinn
sich freuen tanzen lieben essen
und auch tief atmen nicht vergessen
das fühlen riechen tasten schmecken
ja alle lebensgeister wecken
jed´wed´ sekunde hier jetzt leben
danach der mensch er sollte streben
man kann die zeit nicht halten



die musik in mir ist verstummt
dahinter die ruhe tut wohl
sie ist ein warmes gefühl
tief aus dem bauch
die wut in mir ist verstummt
dahinter die ruhe ist kalt
sie ist ein rotes gefühl
tief aus dem bauch

die angst in mir ist verstummt
dahinter die ruhe trügt
sie ist ein zuzieh gefühl
ein schrei, tief aus dem bauch
die liebe in mir verstummt nie
sie ist ein heißes gefühl
dahinter die ruhe ruht
aus dem kopf aus dem herzen aus dem bauch
die musik in mir verstummt nie

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 07:06
28
November
2016

Gedichte und Texte

ich wiege und wiege und wiege mich ein
mit träumen bei tag und bei nacht
und trinke den selben betäubenden wein
wie die, die schläft, wenn er wacht
ich singe und singe und singe das lied
ein lied von hoffnung und glück
ich sing es wie die, die geht und nicht sieht
das sie nimmermehr gehn kann zurück
ich sage und sage und sag mir die mär
die mär von dem liebesgeflecht
ich sage sie mir, glaub sie doch nicht mehr
denn ich weiss doch, dass ende ist schlecht
ich spiele und spiele und spiel die melodei
der tage die nun nicht mehr sind
und mache mich von der wahrheit frei
und tu so als wäre ich blind
ich lach und lache unde lache mich aus
ob dieses meines spiels
und spinne doch träume so wirr und so kraus
so bar eines jeden ziels


der schweinehund

sie fühlt sich wie ein leeres haus
gedanken wehen ein, weh´n aus
die zeit bleibt steh´n
kein wind mehr weht, wenn etwas altes zuende geht
doch aufgebrochen wird der schoß
ach zart und fein erwacht ein sproß
ja, eine hoffnung winzig klein
lasset ihres herz voll sehnsucht sein
erst an der türe, dann im haus
sie hält das warten nicht mehr aus
er, steht im flur
wollt holen zigaretten nur
so spricht sein mund, was für ein gottverlogner hund
den sie so liebt, das bleiern schwer,
wenn er ist fort
ihr kopf ist leer

Vorankündigung

Der erste Teil meines Romans
"Schwein gehabt",
ist überarbeitet.
Nun schreibe ich am zweiten Teil.

Ich bin es einfach leid schreckliche Nachrichten
zu hören und zu sehen.

Darum schreibe ich zur Zeit nichts dramatisches.

Schwein gehabt ist einfach nur witzig.

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 07:04
28
November
2016

MALEN-SCHREIBEN-PIXELN-MUSIZIEREN

Hellsehen und Geldhaufen.

Ich kann nicht in die Zukunft sehen.
Ich lebe immer im Hier und im Jetzt.
Jetzt ist immer.
Mein Helfer aus der geistigen Welt bin ich.
Ich bin also einmal hier in der realen Welt, ein Teil von mir ist Drüben.
Was ist Drüben. Ich nenne es das geistig spirituelle Universum.
Alles ist mit allem verbunden. So auch die materielle Welt mit dem geistigen Universum.
Alles Wissen, alles was ist, kann ich dort abfragen.
Es ist mit einer unglaublich großen Datenbank zu vergleichen.
Hellsehen bedeutet für mich diese Datenbank abfragen zu können.
Aber ich bin durch das geistige Universum zu noch viel mehr in der Lage.
Beispiel:
Ich fühle mich mit einigen Menschen sehr verbunden.
Einer dieser Menschen ist vor kurzem Nach Peru geflogen.
Es ist klar das dass Flugzeug in der Nacht in Lima landet.
Um 2.28 in der Nacht bin ich geweckt worden.
Das Flugzeug ist ohne Komplikationen gelandet und dem Menschen geht es gut.

All dies wusste ich ohne Flugplan, ohne Internet, ohne Benachrichtigungen, ohne Telefon..
Ich wusste es einfach.

Genau so kann ich mir einen geliebten Menschen vorstellen und habe das Gefühl neben ihm zu sein. Ich sehe das er mit anderen Menschen spricht, ich fühle wie es ihm geht. Manchmal sehe ich den Ort, sehe Gegenstände.

Alles ist mit allem verbunden.

Das geistige Universum ermöglicht mir das.
Und immer nur im Hier und im Jetzt.
Mein anderes Ich ist viel klüger als ich. Ich bin geprägt durch das was ich in meinem Leben erlebt habe.
Ich bin durch Erziehung, durch Erfahrung, durch Manipulation, durch Medien geprägt worden.
Wunscherfüllung mein oberstes Ziel!

Vergangenheitsform:
Gelang mir das, wurde ich durch ein Glücksgefühl belohnt. Leider hielt diese Art von Glücksgefühl nie lange vor. Also mussten immer neue Wünsche her.
Das was ich wirklich wollte, dass was mich wirklich ausmachte, wurde dadurch kompensiert. Manchmal bekam ich einen Zipfel davon zu fassen. Dann fühlte ich, dass ist der Weg! Es wurde immer wieder durch den Alltag überdeckt.

Dabei glaube ich, dies ist das wichtigste im Leben eines Menschen. Zu erkennen was individuell das ist, was man wirklich möchte und warum man in der realen Welt ist.
Wir Menschen geben unserem Ego zu viel Macht. Und so dreht es sich und dreht sich immer wieder im Kreise. Es liebt Probleme. Es liebt Aufgaben. Dabei hat es doch eine große Aufgabe. Unser Überleben soll es sichern. Das ist ihm nicht genug. Es wünscht sich von viel größere Aufgaben. Es liebt Probleme.

Der Mensch ist viel mehr als sein Ego.
Der Mensch ist sein Schöpfer.
Er kreiert ob er will oder nicht.
Darum glaube ich das es wichtig ist bewusst zu kreieren.
Materie ist Energie in fester Form.
Wünsche, Gedanken, Gefühle sind Energien die sich verfestigen können.
Wünschen funktioniert nicht einseitig. Denn Wünsche ohne Mangel gibt es nicht. Ist der Mangel sehr groß, verfestigt er sich und aus der Wunscherfüllung wird nichts.
Pech gehabt!
Darum ist das mit den Wünschen so schwierig.

Hören wir auf zu wünschen, bekommen wir alles was wir wollen. Wenn das nicht verrückt ist!

Ist etwas schon vorhanden, bekommt man immer mehr davon. Leider auch vom Negativen.
Besser ist es viel Gutes, Geld zum Beispiel zu besitzen.
Nun könnte man sich fragen, haben wir überhaupt die Macht uns etwas zu wünschen?

Wir haben die Macht zu kreieren.
Und am schlimmsten scheint es mir zu sein, über die eigene Kreation nichts zu wissen.
Das Schicksal ist alles schuld. Oder die Politik. Oder der Chef.

Ursache, Wirkung und Kreativität berücksichtigen.
Auch die Realität bitte nicht aus den Augen verlieren.
Die Changs auf einen Lottogewinn ist viel zu gering!!!
Was habe ich da gerade gemacht? Ich habe viel zu gering geschaffen! So kann das nichts werden!!!

Kreativität und Vorstellungskraft.
Ich stelle mir vor ich bin sehr reich. Ich kann mir leisten was ich will. Wie Dagobert Duck sehe ich einen riesigen Geldhaufen vor mir. Das Unterbewusstsein weiß nicht ob es wahr oder unwahr ist. Es klebt an der Vorstellung von Gold und Geld.
Nun stelle ich mir vor wie die Energie- Geld auf mich zu fließt.
Die Energie kann auch anders heißen. Gesundheit, Liebe, was Du willst1
Positive Energie fließt auf mich zu und füllt mich aus.
Sind in mir nun Zweifel oder negative Gedanken, so schiebe ich sie aus meinem Körper. Aus der Entfernung kann ich sie mir ansehen, und dann lasse ich sie los.

.So oft es mir möglich ist bitte ich mein spirituelles Selbst mir zu helfen, mir den Weg zu weisen. Und ich bekomme Antworten. Antworten in Bildern und Antworten in leisen Gedanken.

Meditation hilft.
Gedanken fließen lassen hilft.
Zwischen den Gedanken wohnen das Glück, die Ruhe, der Frieden.

Kreativität und Fantasie.

Wovon ich viel habe, dass vermehrt sich.

06.08.16
Was ich ausstrahle, bekomme ich zurück.
Wenn ich den ewigen Verlierer ausstrahle, werde ich auch so behandelt.

Kreation Verlierer.
Ich verliere immer öfter, selbst wenn ich mal einen Hunderter finde.

Kreation Gewinner.
Wenn ich Reich sein mit Glück mische und noch eine Priese Selbstbewusstsein hinzu gebe, strahle ich das aus. Entsprechend werde ich von anderen Menschen behandelt.

Wenn ich ein Lächeln verschenke, bekomme ich es zurück.

Ich bin was ich denke und fühle.
Ich bin geistig- spirituelle Energie.
Ich bin hier um zu lernen, um Erfahrungen zu sammeln, um zu erschaffen.

Ich bin in der Lage mit Energie zu arbeiten.
Ich kann Energie anziehen und ich kann sie abgeben.
Ich kann Energie umwandeln, stärker werden lassen und abschwächen.

Wenn Du Energiearbeit machen möchtest, versuche es in der Dämmerung. In der Dämmerung fließt die Energie am stärksten.
Du kannst Energie sein, denken, visualisieren, atmen, im nicht denken spüren.
Niemals unter Zwang. Immer spielerisch.
Alles, wirklich alles ist Energie.

Wenn wir dankbar sind für das was wir haben, wenn wir abgeben können, los lassen und verzeihen, wenn wir sehen wie kostbar das Leben ist und dass alles mit einander verbunden ist,
erschaffen wir eine friedvollere Welt.
Es liegt in jedem Einzelnen von uns.

Jetzt kommentieren Autor: Shaman 28.11.2016 06:59

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